NRW Rhinoplastik

Rhinoplastik NRW

Zu groß und höckerig? Zu breit oder zu schief? Eine allzu „markante“ Nase kann ihrem Besitzer sehr viel Kummer bereiten. Auffällige Nasen provozieren nämlich oft angeblich witzig gemeinte Bemerkungen unserer lieben Mitmenschen, die aber sehr kränkend und beleidigend sein können. Mit modernen Techniken lassen sich die unterschiedlichsten störenden Nasenmerkmale beseitigen oder zumindest verbessern:  Korrektur einer Höcker- bzw. Langnase,  Begradigung einer schiefen Nase, Verschmälerung einer zu breiten Nase,  Korrektur einer unschönen Nasenspitze,  Auffüllen von Einsenkungen (z.B. bei einer Sattelnase). Manchmal liegen zusätzlich zu der ästhetisch unschönen Nasenform auch noch eine verkrümmte Nasenscheidewand oder zu große Nasenmuscheln vor, die die Nasenatmung behindern. Auch dieses Problem kann bei der Rhinoplastik gleich mit behoben werden. Wie soll Ihre „neue“ Nase aussehen? Wenn bestimmte Winkel eingehalten werden, wirkt eine Nase harmonisch. wir empfinden es beispielsweise als ästhetisch, wenn der Winkel zwischen Nase und Oberlippe bei Frauen etwa 105 bis 110 Grad beträgt, bei Männern ungefähr 90 bis 100 Grad. Allerdings verpasst ein guter Arzt seinen Patienten keine Einheitsnasen, sondern er formt jede Nase so, dass sie sich harmonisch in das jeweilige Gesicht fügt. Klären Sie vor einer Nasenkorrektur mit dem Arzt genau ab, ob Ihre Vorstellungen mit dem technisch Machbaren in Einklang zu bringen sind. Wählen Sie „Ihren“ Nasenchirurgen sorgfältig aus, denn Nasenkorrekturen sind technisch anspruchsvoll und verlangen vom Operateur viel Geschick und langjährige Erfahrung. Operiert wird in der Regel in Vollnarkose. Sehr häufig können die erforderlichen Schnitte in die Schleimhaut der Nasenvorhöfe gelegt werden, so dass man sie später von außen nicht sieht. Je nach Eingriff können aber auch kleine Schnitte z.B. am Nasenflügelansatz notwendig werden. Durch die Schnitte führt der Chirurg spezielle Operationsinstrumente ein, mit denen er die Weichteile der Nase abpräpariert und sich so Zugang zum Nasenskelett verschafft. So kann der Arzt, z.B. die knöchernen und knorpeligen Anteile eines Nasenhöckers abtragen, eine unschöne Nasenspitze korrigieren oder eine Sattelnase mit Knochen oder Knorpel auffüllen. Falls notwendig, begradigt der Chirurg die Nasenscheidewand oder er verkleinert die Nasenflügel. Soll eine Höcker-/Langnase operiert werden, müssen die Nasenbeine von ihrer Basis abgelöst werden, weil nur auf diese Weise die Nase optimal verschmälert und ein filigraner Nasenrücken geformt werden kann. Verständlich, dass eine operativ völlig neu geformte Nase nach dem Eingriff für einige Zeit schonend behandelt werden muss! Nachdem die Schnitte vernäht sind, werden Tamponaden in die Nasenlöcher gelegt. Anschließend klebt der Operateur Spezialpflaster dachziegelartig auf den Nasenrücken auf. Der Pflasterverband trägt dazu bei, Schwellungen und Blutergüsse zu verhindern. Über den Pflasterverband kommt ein Nasengips und anschließend noch eine Kunststoffpelotte, damit die neue Nase gut geschützt ist. In den ersten beiden Wochen nach der Operation kann es zu behinderter Nasenatmung kommen, weil die Schleimhaut noch geschwollen ist und Wundsekret absondert. Die Sensibilität an der Nasenspitze und Oberlippe, aber auch an der Nasenschleimhaut kann vorüber gehend vermindert sein. Diese Gefühlsstörung bildet sich in der Regel von allein zurück.

Arthur Kolbe                                +49 176 41858499